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Handwerklich Gefertigt

Manufaktur

Original Haferl

Wir lieben Haferlschuhe.Wenn ein Paar unserer handwerklich gefertigten Schuhe unsere Manufaktur verlässt, dann ist ein ganz besonderer Augenblick gekommen. In 200 Arbeitsschritten ist aus ausgesuchten Ledern und besten Garnen ein Original entstanden – mit viel Zeit und Herzblut. Natürlich Original Haferl.

Haferl zur Tracht

Zur Tracht

Max - der Allgäuer

Haferl Max in schwarz

Heidi - der Damen-Haferl

Haferl Heidi in schwarz

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Haferlschuhe

Der „Ur-Haferl“ kommt aus dem Allgäu und ist durch vier Merkmale charakterisiert: die im Profil eckig betonte Schiffchenspitze, ein tiefer Knöchelausschnitt, die Staublasche und eine hohe Fersenkappe. Als Nachfahre zweckmäßig gestalteter Arbeitsschuhe für das Hochgebirge verdankt der schmucklose Haferlschuh seine Attraktivität bis heute seiner rassigen Linienführung und der dekorativen zwiegenähten Machart. 

Aus dem oberbayerischen Miesbach stammt ein weiterer regionaler Klassiker,  der Miesbacher. Mit 3 cm-hohem geschwungenem Barockabsatz und lochmuster-dekoriertem Schaft wird der holzgenagelte Miesbacher traditionell von den Männern zum Tanzen und Plattln getragen. 

Auch im Salzburger Land bis in die Steiermark sind Haferlschuhe seit rund  hundert Jahren populär. Doch ist die Schiffchenspitze bei österreichischen Haferlschuhen runder, der Knöchelausschnitt kaum vertieft. Dagegen sind Steppungen und Applikationen in Eichenblatt- und Edelweißform sehr beliebt, ebenso silberne Schnallen und Fransenlaschen, wie sie heutige Trachtenschuhe auszeichnen.

Auch der österreichische Goiserer stammt von Arbeitsschuhen ab. Anders als der Allgäuer Haferlschuh wird er ohne Rahmen (Lederstreifen unter den Nähten) „grobgenäht“. Seine schmale Sohle gab vormals Holzknechten am Abhang einen sicheren Stand, bis ein Schuhmacher aus Bad Goisern vor hundert Jahren auf die Idee kam, daraus einen Wanderschuh zu formen, der bis heute gern getragen wird. 

Im schwäbisch-alemannischen Raum, wo Zwie- und grobgenähte Jagd- und  Arbeitsschuhe früher ebenfalls gebräuchlich waren, sind sie heute weitgehend verschwunden. Wegen ihrer nagelbeschlagenen Sohle kannte man sie hier  als Griffschüeh, im Schwarzwald und auf der Alb als Grobgenähte oder Pechschuhe. Wie der Goiserer waren sie ohne Rahmen „grobgenäht“ und zeigten durch ihre schmucklose Zweckmäßigkeit stolz ihre bäuerliche