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Was Haferl typisch macht

Der Haferlschuh ist ein Original. Seit über 200 Jahren ist seine Urform nahezu unverändert und bis heute zeitlos funktional. Genau damit inspirierte er  Schuhmacher und Designer auch zu Weiterentwicklungen, weshalb man ihn zugleich als Urvater der modernen Trekkingschuhe bezeichnen kann. 

Früher trugen den Haferlschuh vor allem Jäger und Bergbauern. Inzwischen ist er die erste Wahl all derer, die sich gerne in der Natur bewegen und das am liebsten in Schuhen tun, die nicht nur „funktionieren“, sondern auch eine Geschichte haben. Noch besser, wenn man ihnen diese auch ansieht!

Fünf Merkmale geben unserem Haferl seine bewährte Funktionalität und sein unverwechselbares Äußeres:

Der Knöchelausschnitt

Der tiefe Knöchelausschnitt sorgt für reibungslose Bewegungsfreiheit. Das war früher sogar noch wichtiger als heute. Denn Haferlschuhe wurden meist barfuß getragen. Drückte das Leder gegen den Knöchel, konnte das sehr unangenehm sein. Gefährlich wurde es, wenn es das Beugen und Strecken des Fußes beim Klettern behinderte. Der tiefe Ausschnitt bannt diese Gefahr. 

Die hochgezogene Fersenkappe

Die hochgezogen Fersenkappe sieht markant aus, ist aber vor allem praktisch. Der Haferlschuh war und ist ein Wander- und Bergschuh. Bei starker Steigung oder unwegsamen Gelände besteht die Gefahr, dass der Träger beim Abrollen aus dem Schuh schlüpft. Nicht so beim Haferlschuh - die hochgezogene Fersenkappe verhindert dies und sorgt für einen guten Sitz und sicheren Tritt.

Die lange Staublasche

Wo bei herkömmliche Schuhe ein separates Lederstück (Zunge) sitzt, hat der Haferlschuh eine Staublasche. Diese ragt etwas über den Schaftrand hinaus und ist an den Seiten mit dem Schaft vernäht. Damit bietet sie einen perfekten Schutz vor Nässe, Staub und Steinchen. Wir verarbeiten nur feines und weiches Leder, so dass die Lasche nach dem Binden innen nicht drücken kann.

Die Parallelschnürung

Der Haferlschuh wird traditionell mit Parallelschnürung gebunden. Das heißt, einSchnürsenkel wird – außen unten beginnend – so durch die Löcher gefädelt, dass er nach der Kehrtwendung im Schuhninneren wieder auf der Außenseite endet - und beide Enden gebunden werden. Die seitliche Bindung mit nur vier Löchern gibt Halt und ermöglicht schnelles An- und Ausziehen. Zugleich verrät die Schnürung auch etwas über die Herkunft. Haferlschuhe mit Mittelschnürung (z.B. Haferl Max) sind im Allgäu zu Hause und hier besonders beliebt. In Oberbayern ist dagegen die Seitenschnürung (z.B. Haferl Ludwig) populärer.

Die Schiffchenspitze

Die kantige Spitze des Haferlschuhs nennt man Schiffchen. Typischerweise ist das Schiffchen rechtwinklig, neigt im Allgäu aber mitunter sogar zum spitzen Winkel. In Österreich sind dagegen auch „gewöhnliche“ stumpfe Winkel keine Seltenheit. Doch das Schiffchen sieht nicht nur markant aus. Es gibt den Zehen Platz und sorgt damit für Fußkomfort. Zugleich „schnabelt“ (Bayrisch) beim Haferlschuh die Schuhspitze. Das heißt, die Sohle hebt sich leicht vom Boden ab. Das ermöglicht ein müheloses und bequemes Abrollen.

 

Unsere beliebtesten Haferlschuhe

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